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Wer serviert ein burgenländisches Weidegansl?

Südburgenländische Weidegans (c)Netzwerk Kulinarik/pov.at

Eine echte Erfolgstory ist das Südburgenländische Weidegansl. Denn wo früher Gänseherden wie schnatternde, weiße Wolken die Dörfer prägten, verschwand diese Art der bäuerlichen Viehzucht in den 60ern.

Die Nachfrage nach Bio-Gänsen als Alternative zu ausländischen Stopfgänsen aber stieg in den letzten Jahren enorm. Und so werden die Weiden und Wiesen heute wieder vom Federvieh, das einst den Hl. Martin verriet, bevölkert. Diese Gänse wachsen langsam, fressen Gras und Kräuter und verbringen den Sommer im Freien! Alle diese Gänse wachsen im Freien auf, manchen Bauern produzieren auch in Bio-Qualität.

Der Landespatron & die Gänse

Doch was hat nun das Gansl mit dem Martinifest zu tun? Der Martinstag, auch Martini genannt, wird am 11. November gefeiert und ist der Gedenktag des Heiligen Martin von Tours. Im Burgenland ist der Heilige Martin der Landespatron.

Die Legende besagt, dass der asketische Martin von Tours gegen seinen Willen zum Bischof geweiht werden sollte. Deshalb versteckte er sich in einem Gänsestall. Doch die Gänse schnatterten so aufgeregt, dass Martin gefunden wurde und geweiht werden konnte. 

Knuspriges Martinigansl

Auch wenn der junge Wein der eigentliche Star des Martinilobens am 11. November ist, gibt es doch deftige Konkurrenz in der Küche: ein knuspriges Martinigansl ist das kulinarische Highlight des pannonischen Herbstes. Gefüllt mit Maroni, Äpfel, Birnen und Majoran, begleitet von Rotkraut und Knödel, es duftet einfach nur verlockend! Rund um Martini widmen sich zahlreiche Köche der Zubereitung einer saftigen Gans und kulinarische Veranstaltungen im ganzen Land zelebrieren das Federvieh.

Nun ist das Martinigansl im Herbst ein echtes kulinarisches Highlight und Gasthäuser, in denen man nicht mit Billigware abgespeist wird, sind gesucht! Wer also Wert darauf legt, ein echtes Burgenländisches Weidegansl zu genießen, erfährt hier, wer von den Bauern heuer mit Südburgenländischer Weidegans beliefert wird!

Eine Reservierung empfiehlt sich sehr!

In diesen Gasthäusern kann man Burgenländisches Weidegansl essen!

  • Gasthaus Loschy, Markt Allhau
  • Kastell Stegersbach
  • KOI – Kulinarik am Teich, Oberndorf
  • Landhotel Schwabenhof, Hagensdorf
  • Hotel Ohr, Eisenstadt
  • Lokalaugenschein, Podersdorf
  • Ziegelwerk, Wimpassing an der Leitha
  • Restaurant Braunstein, Purbach
  • Restaurant Karner, Pinkafeld
  • Uhudlerei Mirth, Eltendorf
  • Gasthaus Mad, Litzelsdorf
  • Mizzi’s Wirtshaus, Litzelsdorf
  • Gasthaus Baier, Drumling
  • Heuriger Stegschandl, Pöttelsdorf
  • Mostschank Unger, Oberschützen
  • Mole West, Neusiedl/ See
  • Rasthaus Simon, Unterschützen
  • Gasthof zur Post, Großpetersdorf
  • Gasthaus Pannonia-Roth, Bernstein
  • Gasthaus Zur Traube, Neckenmarkt
  • Der Stadlwirt, Oberwart
  • Hangar one, Güttenbach
  • Gasthaus Csencsits, Harmisch
  • Schmankerwirt Walits-Gutmann, Tobaj
  • Gasthaus zum Herztröpferl, Oggau

Wer sein Martinigansl selbst zubereiten möchte, findet hier eine Liste, wo man sie bestellen kann – auch hier gilt: rechtzeitig reservieren!